Aufnahme

Im Prinzip können Sie 3D-Bilder genauso aufnehmen wie 2D-Fotos. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, auf die geachtet werden muss. Grundsätzlich bedeutet 3D, dass das Bild eine Tiefenwahrnehmung ermöglicht. Im normalen Leben betrachten wir unsere Umwelt aus zwei leicht verschobenen Blickwinkeln. Aus diesen Bildern erstellt unser Gehirn ein dreidimensionales Bild.
Wenn man nun ein Foto mit Tiefenwahrnehmung aufnehmen möchte werden zwei Bilder benötigt. Eines ist später für das linke, das andere für das rechte Auge bestimmt. Bei der Aufnahme muss enbenfalls die Verschiebung unserer Augen beachtet werden. Das Bedeutet, dass auch die beiden Bilder mit einem leichten horizontalen Abstand aufgenommen werden müssen. Im Normalfall beträgt dieser ca. 7cm.

3D-Kamera
Sie können also mit einer normalen 2D-Kamera dreidimensionale Bilder aufnehmen, wenn Sie die Kamera zwischen den Bildern leicht verschieben. Alternativ gibt es auch spezielle 3D-Fotoapperate, die zwei Linsen besitzen und so zur gleichen Zeit auslösen können. Der Vorteil dabei ist, dass beim Verschieben einer normalen Kamera Zeit vergeht. Wenn man einen Vogel fotografieren möchte, darf dieser sich in der Zeit zwischen den Bildern nicht bewegen. Da er dies jedoch meistens tut, ist man bei dieser Lösung auf unbewegliche Dinge wie Häuser, oder eine weite Landschaft angewiesen. Außerdem sollten die beiden Bilder in Bezug auf Helligkiet, Kontrast und Farben gleich sein. Wenn mit einer normalen Kamera fotografieren, kann es sein, dass sie neu scharf stellt, oder die Helligkeit ändert. Bei guten 3D-Bildern sollte dies vermieden werden.